Walter Blume meistert die Strapazen beim 14. Bleilochlauf

Nach 2 km Asphalt, 39 km auf Wald- und Forstwegen, ein technischer 2 km Trail und noch mal ca 5 km Asphalt sowie einen Gesamtanstieg von ca. 1150 Höhenmetern erreicht der für den TV Arnsberg startende Ultraläufer Walter Blume erschöpft, aber glücklich über seine Leistung, das Ziel beim  14. Bleilochlauf in Thüringen. Zur Information, die Bleilochtalspeere staut die Saale auf und ist die vom Volumen her größte Talsperre Deutschlands. Hier seine persönlichen Eindrücke:

„Nach langer Anreise mit dem Wohnmobil in die Nähe von Schleitz/Plauen, zum größtem Stausee Deutschlands, zeichnete sich schon eine Hitzeschlacht ab. Die prognostizierten 20 Grad wurden weit überschritten. Es wurden mittags bis knapp 30 Grad. Die ersten 18 km waren ein herrlicher Anfang des Ultralaufes. Wald und nur wenige Anstiege, die einem ansonsten gleich die Kraft nehmen würden. Bis ca. 25 km lag ich auf eine erwartete Endzeit zwischen 5:45 Stunden und 6 Stunden. Aber dann vor der Burg „Burgk“ kam die Hitze voll durch. 16%tige Anstiege, freie Flächen mit wenig Schatten  und heftigem Kräfteabbau sorgten dann für eine Endzeit von 6:44 Stunden. Aber immer wieder schön, wen man so alles unterwegs trifft. Die Läuferszene aus den „neuen Bundesländern“ ist sowieso sehr stark und daher nicht zu unterschätzen.

Am 6. Mai laufe ich bei der Bilstein-Marathon-Veranstaltung meinen nächsten Ultra Trail über 57 km und 1.500 Höhenmetern, ich hoffe dabei auf Eiseskälte.“

Wir wünschen ihm am 6. Mai zwar keine Minusgrade, aber angenehmere Lauftemperaturen.